Priv.-Doz. Dr. med. Jens Hillengaß, Universitätsklinikum Heidelberg
Vom 12. bis 15. Juni 2014 fand die 56. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco statt. Wie bereits in den letzten Jahren waren zumindest die klinischen Studien in fortgeschrittenen Phasen, die bei diesem Meeting präsentiert wurden, vor allem von der Frage geprägt, welche Kombination von welchen der neuen Medikamente zu welchem Zeitpunkt der Behandlung eingesetzt werden sollte.
Erstlinientherapie für transplantationsgeeignete Patienten
Abhängig von den lokalen "Vorlieben" werden bei transplantationsgeeigneten Myelompatienten weltweit unterschiedliche Induktionstherapien eingesetzt. In einer italienischen Studie konnte jetzt bei 472 Patienten ein Vorteil einer Kombination aus VTD (Bortezomib, Thalidomid, Dexamethason) gegenüber VCD (Bortezomib, Cyclophosphamid, Dexamethason) gezeigt werden [1]. Nicht nur die Gesamtansprechrate (> PR 93 % versus 84 %, p = 0,003) war bei der VTD-Gruppe besser, sondern auch die Rate an kompletten Remissionen (19 % versus 7 %, p < 0,001). Einziger Wermutstropfen ist – wie zu erwarten – die signifikant höhere Rate an Polyneuropathien (PNP) ≥ Grad 3 bei einer Behandlung mit VTD (7 % versus 2 %, p = 0,004). Allerdings führte die PNP lediglich bei insgesamt 3 Patienten (1 Patient unter VCD, 2 Patienten unter VTD) zum Therapieabbruch.
In einer anderen Arbeit, präsentiert von Francesca Gay, wurden die Überlebensdaten aus 2 Phase-III-Studien vorgestellt [2]: In beiden Studien wurden neu diagnostizierte Patienten < 65 Jahre mit einer Induktionstherapie mit Lenalidomid und Dexamethason in der Erstlinie behandelt. Die Randomisierung erfolgte jeweils in einen Studienarm mit einer Tandem-Hochdosischemotherapie mit Melphalan 200 mg/m2 gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT) oder einen Arm mit einer konventionellen Chemotherapie (6 Zyklen Melphalan und Prednison oder Cyclophosphamid und Dexamethason) jeweils in Kombination mit Lenalidomid. Insgesamt wurden 268 Patienten mit einer Tandem-Hochdosischemotherapie und 261 Patienten mit einer Chemotherapie in Kombination mit Lenalidomid behandelt. In der gesamten Gruppe verlängerte die Hochdosischemotherapie im Vergleich zur Chemotherapie das progressionsfreie Überleben (42 versus 24 Monate, p > 0,001) und das 4-Jahres-Gesamtüberleben (83 % versus 68 %, p = 0,012). Interessanterweise profitierten in der Subgruppenanalyse vor allem die Patienten mit einem günstigen Risikoprofil wie
- einem Baseline-Karnofsky-Index von 80 bis 100 %,
- einem ISS-Stadium von I und
- ohne Nachweise von del17 – t(4;14)- oder t(14;16)-Mutationen sowie
- einer sehr guten partiellen Remission (VGPR)
am meisten von der Hochdosistherapie.
„Auch wenn manche Kollegen die Hochdosischemotherapie immer wieder gerne totsagen würden, scheint sie doch trotz der sehr effektiven neuen Substanzen immer noch der Grundpfeiler der Behandlung geeigneter Patienten zu sein. Allerdings profitiert das Konzept natürlich besonders, wenn die Therapie beide Modalitäten kombiniert.“ PD Dr. Jens Hillengaß
Eine weitere Studie, die sich mit der Kombination aus einem Proteasomenhemmer und einer immunmodulierenden Substanz (IMiD) im Rahmen der Induktionstherapie beschäftigte, wurde von der finnischen Myelom-Studiengruppe vorgestellt [3]. Bereits im EVOLUTION-Trial konnte nachgewiesen werden, dass die Kombination aus Bortezomib und Lenalidomid mit Dexamethason zu hohen Remissions- und sogar CR-Raten führt. Allerdings besteht die Befürchtung, dass die Behandlung mit Lenalidomid vor einer Stammzellsammlung diese negativ beeinträchtigen könnte. In die vorliegende Studie wurden 80 Patienten eingeschlossen, wovon 37 Patienten bereits ausgewertet werden konnten. Für die Stammzellmobilisation wurden in einem Studienarm Cyclophosphamid 2 g/m2 + G-CSF und im anderen Studienarm G-CSF allein verwendet. Tatsächlich war die Anzahl der Apheresen im G-CSF-Cyclophosphamid-Arm geringer und die gesammelte Menge an Stammzellen höher als im G-CSF-Arm. Allerdings konnten auch im G-CSF-Arm alle Patienten ausreichend Stammzellen sammeln, wenn auch hier teilweise die Hinzunahme von Plerixafor notwendig war (12 % der Patienten). Die Autoren folgern daher, dass auch nach einer Therapie mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason eine Stammzellsammlung mit G-CSF allein möglich ist und die Gabe von Cyclophosphamid vermieden werden kann.
Da die allogene Blutstammzelltransplantation bei Myelompatienten immer noch Gegenstand teilweise heftiger Kontroversen ist, haben jetzt Kollegen aus Würzburg zu diesem Thema eine Arbeit präsentiert [4]. Patienten wurden in der DSMM-V-Studie je nach Verfügbarkeit eines HLA-gematchen Stammzellspenders entweder mit autologer gefolgt von allogener Stammzelltransplantation (1 Zyklus Melphalan 200 mg/m2 mit autologer Transplantation gefolgt von einer allogenen Transplantation mit reduzierter Konditionierungsintensität) oder mit einer Tandem-Hochdosistherapie mit Melphalan 200 mg/m2 mit jeweils nachfolgender autologer Transplantation behandelt. Es zeigte sich eine signifikante Überlegenheit der Allo-Gruppe bezüglich des medianen PFS (35 versus 22 Monate, p = 0,005). Die Sterblichkeit unabhängig vom Rezidiv/Progress der Erkrankung (non-relapse mortality) lag bei der Allo-Gruppe allerdings bei 12 % und das Gesamtüberleben unterschied sich nicht signifikant. Bei Patienten mit del13q und del17p (ersteres galt bei Beginn der Studie noch als Hochrisikoparameter) zeigte sich ein signifikanter Vorteil für die Auto- / Allotransplantation. Weitere Analysen müssen zeigen, ob die allogene Transplantation bei geeigneten Patienten mit del17p, die eine sehr schlechte Prognose haben, tatsächlich langfristige Vorteile bringt.
Fazit
In der Induktionstherapie führt eine Kombination von Proteasomenhemmern und IMiD zu den bisher besten Ansprechraten. Selbst nach dem sehr potenten VRD scheint eine Stammzellsammlung noch möglich zu sein. Bezüglich der allogenen Blutstammzelltransplantation geht die Suche nach den Patienten weiter, die von einer solchen Therapie profitieren.
Erstlinientherapie für nichttransplantationsgeeignete Patienten
Sonja Zweegman et al. berichten über eine Studie, die von der niederländischen HOVON-Gruppe zusammen mit der Nordic Myeloma Study Group durchgeführt wurde [5]. Bei 560 (von 668 geplanten) Patienten mit symptomatischem Multiplem Myelom, die aufgrund von Alter oder Komorbiditäten nicht für eine autologe Blutstammzelltransplantation geeignet waren, erfolgte in einem randomisierten Studiendesign entweder eine Therapie mit 9 Zyklen nach dem MPT(Melphalan, Prednison, Thalidomid)- oder dem MPR(Melphalan, Prednison, Lenalidomid)-Schema. Die Dosierungen von Melphalan und Prednison waren dabei gleich. Die Thalidomid-Dosis lag bei 200 mg, die Lenalidomid-Dosis bei 10 mg. Gefolgt wurde die Induktionstherapie jeweils von einer Erhaltungstherapie mit demselben IMiD, welches in der Induktionstherapie verwendet worden war. Die Thalidomid-Dosis wurde allerdings auf 100 mg reduziert. Die Erhaltungstherapie wurde jeweils bis zur Erkrankungsprogression fortgeführt. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 32 Monaten zeigte sich interessanterweise weder ein statistisch signifikanter Unterschied bei den Ansprechraten noch bei den medianen Überlebenszeiten (49 versus 50 Monate) (Abb.1). Allerdings wurde die Erhaltungstherapie mit Thalidomid signifikant häufiger abgebrochen als die mit Lenalidomid, da sie insbesondere – wie zu erwarten – zu einem höheren Anteil an Polyneuropathien geführt hatte.
Abb. 1: Die Überlebensraten von Patienten unter einer Therapie mit MPT-T und MPR-R wiesen keine signifikanten Unterschiede auf (modifiziert nach Zweegman S. et al. Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: First Line Treatments, ASH 2014, San Francisco, abstract 179
[5]).
„Die vergleichbare Wirksamkeit von MPT-T und MPR-R erlaubt eine Anpassung der Medikamentenauswahl abhängig vom Nebenwirkungsprofil, was insbesondere bei älteren Patienten sehr von Vorteil sein kann. Wie sich die Therapien im Vergleich zu VMP (Bortezomib, Melphalan, Prednison) – dem aktuellen Standard in Deutschland – darstellen, bleibt abzuwarten.“ PD Dr. Jens Hillengaß
Die FIRST-Studie, die Melphalan/Prednison/Thalidomid (MPT) mit 2 verschiedenen Schemata von Lenalidomid/Low-Dose-Dexamethason (Rd) (für 18 Monate oder auf Dauer) bei Patienten, die nicht für eine Hochdosischemotherapie geeignet waren, verglich, sorgte bereits beim letzten ASH-Meeting für Furore, da sich die Lenalidomidtherapie (Rd) gegenüber einem der bisherigen Standards (MPT) als überlegen erwiesen hatte. Beim diesjährigen Kongress wurden nun die Ergebnisse der Subgruppenanalyse dieser Studie gezeigt. So ließ sich der Vorteil der kontinuierlichen Gabe von Lenalidomid/Dexamethason unabhängig von Alter [6] und Remissionsstatus [7] sowie auch bei Patienten mit milder bis mittelgradiger Niereninsuffizienz [8] nachweisen.
Eine weitere Studie untersuchte die Kombination aus dem Lenalidomid/Low-Dose-Dexamethason(Rd)-Schema der FIRST-Studie mit dem Bortezomib/Melphalan/Prednison(VMP)-Schema, welches in Europa derzeit als Standardbehandlung bei nichttransplantationsgeeigneten Patienten gilt [9]. Die Studie schloss 242 Patienten ein, die entweder beide Schemata sequenziell (9 Zyklen VMP gefolgt von 9 Zyklen Rd) oder in einem alternierenden Schema (abwechselnd ein Zyklus VMP, ein Zyklus Rd – bis zu 18 Zyklen) erhielten. Es zeigten sich hohe Raten an stringenter CR (sCR) und CR (38 % im alternierenden und 51 % im sequenziellen Arm). Das Gesamtüberleben nach 3 Jahren war mit 67 % und 68 % gleich gut. Auch bei den Patienten, die 18 Zyklen komplettiert hatten, zeigte sich kein Unterschied im Gesamtüberleben (95 % vs. 91 %) (Abb.2), sodass beide Optionen bei Patienten, die nicht für eine Transplantation geeignet sind, zu Verfügung stehen.
Abb. 2: Progressionsfreies und Gesamtüberleben unter einem sequenziellen und alternierenden Schema mit VMP und Rd bei Patienten, die 18 Zyklen komplettiert hatten (modifiziert nach Mateos MV et al. Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: First Line Treatments, ASH 2014, San Francisco, abstract 178
[9]).
Fazit
Lenalidomid/Dexamethason (Rd) als Dauertherapie ist zwar in Deutschland noch nicht für die Erstlinie zugelassen, aber eine sehr gute rein orale Alternative zu MPT. MPR scheint die Prognose hingegen nicht weiter zu verbessern.
Rezidiv – Kombinationen aus IMiDs, Proteasomenhemmern und Antikörpern
Nachdem sich eine Kombination aus Proteasomenhemmern und immunmodulierenden Substanzen (IMiDs) bereits früher und, wie oben erwähnt, in der Erstlinie bewährt hat, hält dieses Konzept nun auch in der Rezidivsituation Einzug. In einer Studie der Mayo Clinic wurden 50 Patienten mit 1 bis 4 vorherigen Therapielinien, die auf Lenalidomid resistent oder refraktär gewesen waren, mit Bortezomib/Pomalidomid/Dexamethason (PVD) behandelt [10]. Von der Gesamtgruppe waren 42 Patienten auswertbar und es zeigte sich ein Ansprechen mit PR oder besser von 81 %. Selbst unter Hochrisikopatienten war die Ansprechrate ähnlich hoch (82 %). Das mediane PFS lag bei 18 Monaten, was in dieser Patientengruppe recht beeindruckend ist.
Auch die nächste Generation der Proteasomenhemmer – namentlich Carfilzomib – wurde mit einem IMiD (hier Lenalidomid) im Rezidiv-Setting kombiniert (ASPIRE-Studie) [11]. Patienten, die 1 bis 3 Vortherapien erhalten hatten, wurden randomisiert und erhielten entweder Carfilzomib/Lenalidomid/Dexamethason (KRd) oder Lenalidomid/Dexamethason (Rd) allein. Dabei wurde Carfilzomib mit Andauern der Therapie in der Anzahl der Gaben reduziert und ab dem 18. Zyklus nicht weiter gegeben. Das mediane PFS für die Therapie mit Carfilzomib bei der Interimanalyse war mit 26 Monaten signifikant länger als ohne (18 Monate) (Abb.3). Das Gesamtüberleben wurde bei beiden Studienarmen bis zur Interimanalyse nicht erreicht. Insbesondere die Tiefe der Remission nach Carfilzomib/Lenalidomid/Dexamethason war beeindruckend hoch. So erreichten 70 % versus 41 % eine VGPR oder besser. Die Toxizität dieser recht aggressiven Therapie unterschied sich in beiden Studienarmen nicht signifikant.
„Durch die Kombination aus IMiD und Proteasomenhemmern haben sich auch im Rezidiv die Ergebnisse für die Patienten weiter verbessert. Da dies aber weiterhin nicht zur Heilung des Myeloms führt, muss in weiteren Studien untersucht werden, ob die Kumulation von verschiedenen Substanzen in früheren Krankheitsphasen weitere Optionen im Krankheitsverlauf reduziert.“ PD Dr. Jens Hillengaß
Abb. 3: Das mediane progressionsfreie Überleben bei therapierefraktären Patienten war unter einer Therapie mit KRd signifikant länger als unter Rd (modifiziert nach Stewart AK et al. Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation II, ASH 2014, San Francisco, abstract 79
[11]).
Die Behandlung des Multiplen Myeloms mit Antikörpern nimmt einen zunehmenden Stellenwert ein. In einer Phase-I/IIb-Studie erfolgte die Therapie mit Lenalidomid/Low-Dose-Dexamethason und Elotuzumab, einem Antikörper gegen CS1, der über eine Aktivierung von NK-Zellen wirkt [12]. Es zeigten sich bei Patienten mit ≥ 1 Vortherapien eine CR-/sCR-Rate von 14 % und eine VGPR-Rate von 43 %. Das PFS lag bei 33 Monaten.
Aufgrund der Vielzahl von Medikamenten, die zur Behandlung des Multiplen Myeloms zur Verfügung stehen, wird die zweite progressionsfreie Zeit – das sogenannte PFS 2 – nach dem 1. Rezidiv und der Behandlung mit einer Zweitlinientherapie zunehmend interessant, da diese einen Hinweis auf die beste Reihenfolge gibt, in der die betreffenden Therapien eingesetzt werden können. Diese PFS 2 wurde jetzt in einer Analyse der GIMEMA-MMY-3006-Studie untersucht [13].
Es zeigte sich, dass eine Erstlinieninduktionstherapie vor einer autologen Blutstammzelltransplantation (ASCT) und einer Konsolidierungstherapie mit Bortezomib/Thalidomid/Dexamethason (VTD), die bereits in der Analyse des PFS 1 gegenüber Thalidomid/Dexamethason (TD) allein überlegen gewesen war, auch für das PFS 2 von Vorteil war. Die Befürchtung, dass der Einsatz von Bortezomib in der Erstlinie zu einer Resistenz im weiteren Verlauf führt, wurde damit nicht bestätigt.
Fazit
Die von der "Myelom-Community" sehnsüchtig erwarteten Phase-III-Daten der monoklonalen Antikörper sind noch nicht vorhanden. Die Ergebnisse der frühen Phase-I/II-Studien sind allerdings weiterhin vielversprechend. Es konnte gezeigt werden, dass auch im Rezidiv bei geeigneten Patienten Kombinationstherapien zu hohen Remissionsraten und entsprechenden Überlebenszeiten führen.
Die Verbesserung der Behandlung des Multiplen Myeloms schreitet somit weiter voran. Vor allem die Kombination aus Medikamenten verschiedener Substanzklassen ist vorteilhaft. Dennoch hat bei geeigneten Patienten die Hochdosischemotherapie mit nachfolgender autologer Blutstammzelltransplantation (ASCT) ihren Platz im Behandlungsplan verteidigt. Erfreulich ist, dass neben den monoklonalen Antikörpern auch weitere Substanzklassen bereits in frühen Phase-Studien getestet werden.
Literatur
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- Gay F et al. Impact of Autologous Transplantation Vs. Chemotherapy Plus Lenalidomide in Newly Diagnosed Myeloma According to Patient Prognosis: Results of a Pooled Analysis of 2 Phase III Trials. Presented at Session: 731. Clinical Autologous Transplantation: Results: Clinical Results in Plasma Cell Dyscrasias 2, ASH 2014, San Francisco, abstract 198
- Silvennoinen R et al. A Randomized Comparison of Low-Dose Cyclophosphamide + G-CSF Versus G-CSF Alone Mobilization after Lenalidomide-Bortezomib-Dexamethasone (RVD) Induction in Multiple Myeloma.Presented at Session: 711. Cell Collection and Processing: Answering Clinical Issues, ASH 2014, San Francisco, abstract 847
- Knop S et al. Autologous Followed By Allogeneic Versus Tandem-Autologous Stem Cell Transplant in Newly Diagnosed FISH-del13q Myeloma. Presented at Session: 732. Clinical Allogeneic Transplantation: Results: Focus on Myeloma and Cord Blood, ASH 2014, San Francisco, abstract 48
- Zweegman S et al. Randomized Phase III Trial in Non-Transplant Eligible Patients with Newly Diagnosed Symptomatic Multiple Myeloma Comparing Melphalan-Prednisone-Thalidomide Followed By Thalidomide Maintenance (MPT-T) Versus Melphalan-Prednisone-Lenalidomide Followed By Maintenance with Lenalidomide (MPR-R); A Joint Study of the Dutch-Belgian Cooperative Trial Group for Hematology Oncology (HOVON) and the Nordic Myeloma Study Group (NMSG). Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: First Line Treatments, ASH 2014, San Francisco, abstract 179
- Hulin C et al. Effect of Age on Efficacy and Safety Outcomes in Patients (Pts) with Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Receiving Lenalidomide and Low-Dose Dexamethasone (Rd): The First Trial. Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation II, ASH 2014, San Francisco, abstract 81
- Bahlis NJ et al. Impact of Response Quality on Survival Outcomes in Transplant-Ineligible Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Patients (Pts): Results from the First Trial. Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: Poster II, ASH 2014, San Francisco, abstract 3458
- Dimopoulos MA et al. Impact of Renal Impairment (RI) on Outcomes after Treatment (Tx) with Lenalidomide and Low-Dose Dexamethasone (Rd) in Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Patients (Pts): First Trial Results. Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: Poster I, ASH 2014, San Francisco, abstract 2112
- Mateos MV et al. Comparison of Sequential Vs Alternating Administration of Bortezomib, Melphalan, Prednisone (VMP) and Lenalidomide Plus Dexamethasone (Rd) in Elderly Pts with Newly Diagnosed Multiple Myeloma (MM) Patients: GEM2010MAS65 Trial. Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: First Line Treatments, ASH 2014, San Francisco, abstract 178
- Lacy MQ et al. Pomalidomide, Bortezomib and Dexamethasone (PVD) for Patients with Relapsed Lenalidomide Refractory Multiple Myeloma (MM). Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: Treatments For Relapsed/Refractory Disease; AL Amyloidosis, ASH 2014, San Francisco, abstract 304
- Stewart AK et al. Carfilzomib, Lenalidomide, and Dexamethasone vs Lenalidomide and Dexamethasone in Patients (Pts) with Relapsed Multiple Myeloma: Interim Results from ASPIRE, a Randomized, Open-Label, Multicenter Phase 3 Study. Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation II, ASH 2014, San Francisco, abstract 79
- Richardson PG et al. Final Results for the 1703 Phase 1b/2 Study of Elotuzumab in Combination with Lenalidomide and Dexamethasone in Patients with Relapsed/Refractory Multiple Myeloma.Presented at Session: 653. Myeloma: Therapy, excluding Transplantation: Treatments For Relapsed/Refractory Disease; AL Amyloidosis, ASH 2014, San Francisco, abstract 302
- Tacchetti P et al. Superior PFS2 with VTD Vs TD for Newly Diagnosed, Transplant Eligible, Multiple Myeloma (MM) Patients: Updated Analysis of Gimema MMY-3006 Study. Presented at Session: 731. Clinical Autologous Transplantation: Results: Clinical Results in Plasma Cell Dyscrasias 2, ASH 2014, San Francisco, abstract 196