„Bei MM-Patienten über 75 Jahre gibt es heutzutage gut verträgliche und sehr wirksame Therapieoptionen. D-Rd wurde bereits in den USA durch die FDA (Food and Drug Administration) zugelassen. Nun hoffen wir auf die rasche Zulassung der Kombination Daratumumab, Lenalidomid und Dexamethason in Deutschland.“ Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal
Therapie im Rezidiv
Für die Rezidivsituation beim MM sind derzeit viele neue Substanzen und Weiterentwicklungen bekannt. Diese werden zwar aktuell erprobt, aber deren Bedeutung für die Zukunft ist bis jetzt noch nicht vollkommen klar. Vorgestellt wurden bei der diesjährigen Tagung vor allem Studien zu Antikörpern, zu neuen Substanzen und zur zellulären Therapie.
Studie zur Applikationsform des Antikörpers Daratumumab
Ein klinisch unmittelbar relevantes Ergebnis brachte die spanische COLUMBA-Studie [9]. Sie verglich bei 522 Patienten mit rezidiviertem MM nach mindestens 3 vorangegangenen Therapielinien intravenös verabreichtes Daratumumab (IV) mit subkutan appliziertem Daratumumab (SC) in der Monotherapie. Die Patienten im SC-Arm (n = 263) erhielten Daratumumab in der Gesamtdosis von 1.800 mg pro Injektion, während die Patienten im IV-Arm (n = 259) die übliche Dosis von 16 mg/kg erhielten. Wenig überraschend ist, dass die subkutane Injektion die Handhabung des Medikamentes bedeutend einfacher machte. Sie nahm im Median nur 5 Minuten in Anspruch, wohingegen für die erste Infusion von Daratumumab im Median 7 Stunden und für die folgenden Daratumumabinfusionen 3 bis 4 Stunden benötigt wurden. Dennoch waren die Nebenwirkungen im SC-Arm eher reduziert und insbesondere die Infusionsreaktionen traten hier vermindert auf. Kein Patient musste die Studie wegen Nebenwirkungen an der Injektionsstelle abbrechen. Bezüglich des Ansprechens konnte mit einer ≥ VGPR von 19% und mit einer PR (Teilremission) von 22% im SC-Arm versus einer ≥ VGPR von 17% und einer PR von 20% im IV-Arm mindestens eine Gleichwertigkeit gezeigt werden (die Studie war als Non-inferiority Trial konzipiert). PFS und Gesamtüberleben waren in beiden Gruppen nicht unterschiedlich. Erwähnenswert ist, dass die Ergebnisse des Therapieansprechens für die Patienten aller Gewichtsgruppen reproduzierbar waren. So kann man davon ausgehen, dass auch bei Patienten mit > 85 kg Körpergewicht eine ausreichende Wirkung erzielt werden kann.
Fazit
- Daratumumab kann ohne Effektivitätsverluste bei Menschen mit jedem Körpergewicht mit einer Absolutdosis von 1.800 mg subkutan verabreicht werden.
„Die Möglichkeit, Daratumumab subkutan zu verabreichen, wird dessen Verbreitung in der klinischen Medizin sehr fördern. Es scheint wichtig zu sein, die Patienten – trotz der kurzen Injektionsdauer – zumindest am Anfang noch einige Stunden nachzubeobachten. Der Grund dafür ist, dass die Infusionsreaktionen erst nach einigen Stunden auftreten können.“ Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal
Antikörperbasierte Therapie mit Isatuximab
Ein neuer Antikörper in einer wiederum neuen Kombination wurde in einer Studie aus Frankreich vorgestellt [10]. Isatuximab – kombiniert mit Pomalidomid und Dexamethason – wurde in der ICARIA-Studie mit der zugelassenen Kombination aus Pomalidomid und Dexamethason bei insgesamt 307 Patienten mit rezidiviertem MM nach mindestens 2 vorangegangenen Therapielinien verglichen. Alle Patienten hatten zuvor Lenalidomid und einen Proteasominhibitor erhalten und waren zu über 90% auf Lenalidomid refraktär. Kein Patient wurde bereits mit Daratumumab therapiert. Das Ansprechen der Patienten im Isatuximab-Arm (n = 154) lag insgesamt bei 60%, wobei 32% der Patienten ≥ VGPR erreichten. Im Gegensatz dazu erreichten die Patienten, die nur Pomalidomid und Dexamethason erhielten (n = 153), ein Ansprechen von 35% (9% ≥ VGPR). Entsprechend war das PFS im Isatuximab-Arm mit 12 Monaten deutlich länger als im Kontrollarm (7 Monate; p = 0,001). Da auch Patienten mit Nierenversagen in diese Studie eingeschlossen waren, konnte ebenfalls das renale Ansprechen analysiert werden. Es lag im Isatuximab-Arm mit 72% kompletter Regeneration der Nierenfunktion versus 38% im Kontrollarm ebenfalls höher.
Fazit
- Die Kombination aus Isatuximab mit Pomalidomid und Dexamethason führt auch bei Patienten, die auf Lenalidomid refraktär sind, zu einem guten Ansprechen.
- Die Nierenfunktion kann sich unter einer effektiven Therapie in vielen Fällen wieder erholen.
„Ob das Ganze nicht auch mit Daratumumab hätte erreicht werden können, sei dahingestellt. Schade ist, dass die vorgestellte Patientenpopulation für heutige Verhältnisse relativ wenig Therapie zuvor erhalten hatte und insofern nur noch bedingt repräsentativ für die heutige Rezidivsituation ist. Bemerkenswert ist dennoch, wie hoch die Effektivität von Pomalidomid als Salvage-Therapie bei Lenalidomid-Versagen ist. Außerdem zeigt diese Studie, wie eine MM-bedingte Niereninsuffizienz durch die effektive Therapie verbessert werden kann. Für die Praxis bedeutet das, dass eine erniedrigte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) nicht dazu führen sollte, den Patienten eine Pomalidomid-haltige Therapie vorzuenthalten.“ Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal
Zelluläre Therapien
Natürlich wurden auch bei dieser EHA-Jahrestagung Studien zum Einsatz von sogenannten CAR-T-Zellen (T-Zellen mit einem chimären Antigenrezeptor) vorgestellt. Die Ansprechraten sind meistens beeindruckend, allerdings ist nicht klar, wie lange das Ansprechen zu erwarten ist. Erwähnenswert ist insbesondere eine Studie aus China [11], die T-Zellen mit einem voll humanisierten CAR – gerichtet gegen BCMA (B-Zell-Reifungsantigen) – bei Patienten mit rezidiviertem MM, die teilweise bereits eine CAR-T-Zell-Therapie erhalten hatten, einsetzte. Die T-Zellen wurden lentiviral transduziert und nach einer Konditionierungstherapie mit Fludarabin und Cyclophosphamid in Dosierungen zwischen 1 x 106 T-Zellen/kg Körpergewicht (KG) und 6 x 106 T-Zellen/kg KG appliziert. Insgesamt wurden 12 Patienten behandelt. Von diesen Patienten hatten 4 bereits eine CAR-T-Zell-Therapie erhalten. Alle Patienten sprachen mit mindestens einer VGPR an. Ein Patient starb wenige Tage nach der Konditionierung an einer Lungenentzündung.
„Wie bei den anderen CAR-T-Zell-Studien auch sind die Ergebnisse hier sehr vielversprechend. Aber es ist noch zu früh, um das Langzeitergebnis dieser Therapie beurteilen zu wollen. Was besonders an dieser Studie ist, ist der Einschluss von Patienten, die bereits nach einer CAR-T-Zell-Therapie rezidiviert waren – denn für diese Patientenpopulation gibt es bisher keine Erfahrungen.“ Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal
Therapie mit neuen Antikörpern
Da es beim Multiplen Myelom mit dem BCMA (B-cell Maturation Antigen) eine offensichtlich gute Target-Struktur gibt, liegt es nahe, auch für diese Indikation bispezifische Antikörper (BITE) zu entwickeln. Auf dem diesjährigen EHA-Kongress wurde die erste Studie mit AMG 420, einem Anti-BCMA-BITE, vorgestellt [12]. Die Patienten erhielten dabei bis zu 10 Zyklen einer 4-wöchigen kontinuierlichen Infusion von AMG 420 mit nachfolgend 2 Wochen Pause (6-Wochen-Zyklen), wobei die Konzentrationen der Infusionen anstiegen (0,2–800 µg/Tag). Eingeschlossen wurden 42 Patienten mit im Median 4 Vortherapien. Unter der Dosis von 800 mg/Tag traten dosislimitierende Toxizitäten auf – darunter das Cytokine-release Syndrome und Polyneuropathien – sodass die maximal tolerierbare Dosis bei 400 mg/Tag festgelegt wurde. Im Rahmen dieser Studie wurden 10 Patienten mit dieser Dosis (400 mg/Tag) behandelt. Davon sprachen 7 Patienten mit sehr guten Ergebnissen (VGPR bzw. CR) an (siehe Abb. ASCO 2019). An unerwünschten Nebenwirkungen sind das Cytokine-release Syndrome (n = 16), die Polyneuropathie (n = 2) und die Infektionen erwähnenswert (n = 13, davon 2 fatal).
Fazit
- Der BITE AMG 420 zeigte in dieser ersten Dosisfindungsstudie sehr vielversprechende Ergebnisse, dies sich nun in größeren Studien auch langfristig beweisen müssen.
Neues Therapiekonzept – Antikörper-Chemotherapie-Konjugat Belantamab Mafodotin
Eine weitere Neuentwicklung in der Behandlung von Patienten in der Rezidivsituation ist das Antikörper-Chemotherapie-Konjugat (ADC) Belantamab Mafodotin, das in der DREAMM-1-Studie vorgestellt wurde [13]. Der Antikörper ist ebenfalls gegen BCMA gerichtet und an Monomethylauristatin F gekoppelt. Monomethylauristatin F wird nach Aufnahme in die Zelle in die aktive Substanz cys-mcMMAF umgewandelt. In der ersten Dosisfindungsphase waren 38 Patienten eingeschlossen. Weitere 35 Patienten erhielten in der Dosisexpansion bei einer Dosis von 3,4 mg/kg intravenös alle 3 Wochen bis zu 16 Zyklen. Das Gesamtansprechen betrug 56%. Bei Patienten, die zuvor sowohl immunmodulierende Substanzen (IMIDs) als auch Proteasominhibitoren (PI) und Daratumumab erhalten hatten (n = 13), lag das Ansprechen bei 39%. Mit 12 Monaten ist das PFS überraschend hoch. Als spezifische Toxizität wurde unter der Therapie mit diesem ADC eine Zunahme von Bindehautproblemen im Sinne einer Sehverschlechterung (51%), trockenen Augen (37%) oder einer Photophobie (29%) berichtet. Weiterhin sind infusionsbedingte Reaktionen und Thrombopenien erwähnenswert.
Fazit
- Das Antikörper-Chemotherapie-Konjugat (ADC) Belantamab Mafodotin ist eine weitere Neuentwicklung in der Therapie bei Patienten mit einem rezidivierten MM.
Neue Substanzen in der Therapie des Multiplen Myeloms
Für Patienten mit langer Krankheitsdauer ergibt sich trotz der guten Erfolge in der Therapie mit neuen Medikamente an einem bestimmten Punkt in der Krankengeschichte die Situation, dass die derzeit verfügbaren Behandlungsoptionen im Wesentlichen ausgeschöpft sind. Anhand dieser Patientenpopulation, die bereits mindestens einen PI, ein IMID und möglicherweise auch einen Antikörper erhalten hat, werden derzeit die meisten Neuentwicklungen getestet. Am vielversprechendsten präsentieren sich aktuell 3 Substanzen: Selinexor – ein oraler XPO1-Inhibitor –, Melflufen – ein intravenös verabreichtes Alkylans-Peptid-Konjugat – und Iberdomid – ein oraler Modulator der Cereblon-E3-Ligase. Für die Beurteilung des Ansprechens werden in diesem hochpalliativen Patientenkollektiv alle Patienten, die mindestens eine partielle Remission (PR) erreicht hatten, im Gesamtansprechen eingeschlossen. Zusätzlich wurde eine Patientengruppe gebildet, die klinisch profitiert (Clinical Benefit Rate, CBR) und die ebenfalls die Patienten mit einer minimalen Remission beinhaltet. Dies ist deswegen sinnvoll, da für diese Patienten tatsächlich die Krankheitskontrolle an sich bereits eine Lebensverlängerung bedeutet und oft das Einzige ist, was erreicht werden kann.
Selinexor – ein oraler XPO1-Inhibitor
Selinexor – in Kombination mit Dexamethason – wurde bereits beim ASH-Kongress 2018 präsentiert [14]. In der fortgeschrittenen Krankheitsphase konnte hier noch ein Gesamtansprechen von circa 25% erreicht werden. Allerdings war das PFS mit etwas weniger als 4 Monaten doch noch relativ kurz. Dieses Jahr wurde auf dem EHA-Kongress nun eine Studie mit der Kombination aus Daratumumab, Selinexor und Dexamethason (STOMP-Studie [15]) als Dosisfindungsstudie mit 34 Patienten nach im Median 3 Therapielinien vorgestellt. Das Ansprechen war mit einem Gesamtansprechen von 73% gut, allerdings hatten die meisten dieser Patienten noch kein Daratumumab im Vorfeld erhalten. Zu erwähnen ist bei dieser Kombination eine hohe Rate an gastrointestinalen Nebenwirkungen und an Fatigue. Belastbare Daten hinsichtlich der Nutzen-Risiko-Abwägung stehen bei dieser Substanz aktuell noch aus.
Melflufen – ein intravenös verabreichtes Alkylans-Peptid-Konjugat
Melflufen [16] wurde in Kombination mit Dexamethason bei 121 Patienten im Rezidiv nach mindestens einer vorherigen Therapie mit einem IMID und einem PI – 74% der Patienten waren refraktär auf ein IMID, ein PI und Daratumumab – getestet. Melflufen wurde über einen zentralen Venenkatheter als monatliche Infusion verabreicht. Dexamethason wurde wöchentlich dazu gegeben. Das Ansprechen ist in Abb. 4 dargestellt. Die relevantesten Nebenwirkungen bestehen aus der recht hohen Rate an Zytopenien – davon kamen > 50% Neutropenien und Thrombopenien vor. Auch hier war das PFS mit 4 Monaten relativ kurz.
Iberdomid – ein oraler Modulator der Cereblon-E3-Ligase
Iberdomid [17] wurde in einer Dosisfindungsstudie 66 Patienten nach im Median 5 vorangegangenen Therapielinien – die Patienten hatten mindestens ein IMID und ein PI zuvor erhalten – verabreicht. Auch hier zeigte sich ein vielversprechendes Ansprechen (siehe Abb. 4) bei einer relativ niedrigen Rate an Zytopenien. In 33% der Fälle wurde eine Neutropenie, bei 14% eine Thrombopenie beobachtet. Allerdings kam es relativ häufig zu Infektionen (47%).
Abb. 4: Therapieansprechen auf Melflufen und Iberdomid (modifiziert nach
[16] und
[17]).
Fazit
- Selinexor, Melflufen und Iberdomid erreichen in der stark vorbehandelten Patientenpopulation Gesamtansprechraten von circa 25 bis 30%.
- Belastbare Langzeitdaten stehen noch aus, um das Ausmaß des Benefits und das Nutzen-Risiko-Verhältnis abzuschätzen.
- Die Substanzen werden in verschiedenen Kombinationen getestet und können dadurch zumindest teilweise (für Selinexor bereits gezeigt) die Wirksamkeit erhöhen.
„Auch für Patienten, die bereits viele Substanzen erhalten haben, sind wirksame neue Medikamente in der Entwicklung.“ Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal
Venetoclax beim Multiplen Myelom
Der BCL2-Inhibitor Venetoclax ist ebenfalls interessant in der Therapie des Multiplen Myeloms. Auf dem diesjährigen EHA-Kongress wurden die Daten der BELLINI-Studie präsentiert [18]. In dieser Studie wurden 291 Patienten mit einem Rezidiv nach mindestens einer vorausgegangener Therapielinie 2 : 1 in die Therapiearme Venetoclax, Bortezomib plus Dexamethason und Bortezomib plus Dexamethason randomisiert. Das Gesamtansprechen war mit 82% versus 68% (p = 0,008) genau wie das PFS mit 22,5 Monaten versus 11,5 Monaten (p = 0,01) für den experimentellen Arm mit Venetoclax deutlich verbessert. Dies traf vor allem auch auf die Untergruppe der Patienten mit einer Translokation t(11;14) zu, bei denen die Ansprechrate 90% für den experimentellen Arm versus 47% für den konventionellen Arm (p = 0,004) betrug. Das PFS wurde hier im Venetoclax-Arm nicht erreicht, während es im Kontrollarm 9,4 Monate betrug (p = 0,002). Allerdings gab es eine unangenehme Überraschung in dieser Studie – denn im Venetoclax-Arm wurde ein schlechteres Gesamtüberleben beobachtet (21% Todesfälle versus 11% Todesfälle). Diese werden auf die Häufung tödlich verlaufender Infektionen zurückgeführt: Im Venetoclax-Arm traten 14 Fälle auf, im Kontrollarm hingegen 2 Fälle. Dies ist insofern interessant, als dass die Anzahl der Infektionen in der Studie nicht deutlich erhöht war (80% versus 77%). Zudem spiegelt sich der negative Effekt auf das Gesamtüberleben nicht in der Kohorte mit der Translokation t(11;14) wider, sodass möglicherweise die Wirksamkeit speziell bei dieser Subgruppe eine Rolle spielt. Da sich eine Häufung der tödlich verlaufenden Infektionen im Kontext einer unkontrollierten Erkrankung fand, wurde die Rekrutierung der Patienten in diese Studie konsequenterweise zunächst gestoppt. Der nächste Schritt wird sein, sich auf die Subgruppe der Patienten mit t(11;14) zu fokussieren.
Fazit
- Venetoclax ist in der Subgruppe der Patienten mit der Translokation t(11;14) hoch wirksam und in dieser Population offensichtlich auch gut verträglich.
„Dies ist ein gutes Beispiel für eine individualisierte Therapie beim Multiplen Myelom und es illustriert, warum auch bei dieser Erkrankung die zytogenetische Diagnostik so wichtig ist. Zu hoffen ist, dass Venetoclax auch beim Multiplen Myelom für die Patientengruppe mit t(11;14) weiterentwickelt wird, da diese Gruppe offensichtlich gut profitiert.“ Prof. Dr. med. Marie von Lilienfeld-Toal
Quellen
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- Rosiñol L et al. Bortezomib-lenalidomide-dexamethasone vs bortezomib-thalidomide-dexamethasone induction: integrated analysis of randomized controlled trials in transplant-eligible newly diagnosed multiple myeloma. Presented at Poster Presentation: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract PF594.
- Pawlyn C et al. Efficacy of quadruplet kcrd (carfilzomib, cyclophosphamide, lenalidomide and dexamethasone) induction for newly diagnosed myeloma patients: analysis of the myeloma xi study by molecular risk. Presented at Oral Presentation: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract S873.
- Gay F et al. Carfilzomib lenalidomide dexamethasone (krd) with or without transplantation in newly diagnosed myeloma (forte trial): efficacy according to risk status. Presented at Oral Presentation: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract S872.
- Moreau P et al. Phase 3 randomized study of daratumumab + bortezomib/thalidomide/dexamethasone (D-VTD) versus VTD in transplant-eligible newly diagnosed multiple myeloma: part 1 CASSIOPEIA results, Presented at Presidential Symposium: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract S145.
- Avet-Loiseau H et al. Efficacy of daratumumab + bortezomib/thalidomide/dexamethasone (D-VTD) in transplant-eligible newly diagnosed multiple myeloma based on minimal residual disease status: analysis of CASSIOPEIA. Presented at Oral Presentation: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract S874.
- Hulin C et al. Stem cell yield and transplantation in transplant-eligible newly diagnosed multiple myeloma patients receiving daratumumab + bortezomib/thalidomide/dexamethasone (D-VTD): phase 3 CASSIOPEIA study. Presented at Poster Presentation: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract PF598.
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- Kumar S et al. A phase 3 study of venetoclax or placebo in combination with bortezomib and dexamethasone in patients with relapsed/refractory multiple myeloma. Presented at Oral Presentation: 14. Myeloma and other monoclonal gammopathies - Clinical, EHA 2019, Amsterdam, abstract LB2601.
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