Prof. Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
Einer der Höhepunkte des diesjährigen europäischen Krebskongresses in Kopenhagen war sicherlich die Präsentation der lang erwarteten Daten der Monaleesa-2-Studie zur Erstlinientherapie des fortgeschrittenen, HR-positiven, HER2-negativen Mammakarzinoms mit der Kombination aus Ribociclib und Letrozol. Die Ergebnisse im Hinblick auf das progressionsfreie Überleben waren beeindruckend. Daneben gab es eine Reihe von interessanten Beiträgen zur adjuvanten und neoadjuvanten Therapie, über die wir hier berichten werden.
Neoadjuvante Therapie
Es wurden die Daten von zahlreichen neoadjuvanten Therapiekonzepten auf dem ESMO-Kongress vorgestellt. Nagayama et al. präsentierten ihre Erfahrungen aus einer alleinigen und wöchentlichen nab-Paclitaxeltherapie als Erstlinientherapie in der neoadjuvanten Situation. Insgesamt wurden 66 Patientinnen in diese Studie eingeschleust. Sie erhielten zwölf Zyklen nab-Paclitaxel (Dosierung 100 mg/m²/Woche). Lediglich eine Patientin erhielt eine Dosisreduktion (20%). Alle Patientinnen hatten einen HER2-negativen Tumor im Stadium II, 83,3% waren hormonrezeptorpositiv, 16,7% triple-negativ. Die Ansprechrate betrug insgesamt 59,1% – bei den HR-positiven Patientinnen 63,6% und bei den triple-negativen 36,4%. Das pathologische komplette Ansprechen zum Operationszeitpunkt lag bei 15%. Bezüglich der Toxizität traten in 57,6% der Fälle eine Grad-2-Polyneuropathie (PNP), in 43,9% der Fälle eine Leukopenie Grad 2 oder Grad 3 sowie bei 30,4% der Fälle eine Neutropenie Grad 2 oder Grad 3 auf. Als Prädiktionsfaktoren für ein erhöhtes Ansprechen auf die neoadjuvante nab-Paclitaxeltherapie zählen u. a. junges Alter, hohes Ki67 und niedrige SPARC-Level [1].
Litton et al. präsentierten ihre Pilotstudie zum neoadjuvanten Einsatz von Talazoparib (PARP-Inhibitor) bei Brustkrebspatientinnen mit BRCA-Mutationen. Ziel dieser Studie war es, die Effektivität und Toxizität dieser chemotherapiefreien alleinigen Erstlinientherapie zu untersuchen. Nach einer zweimonatigen Talazoparibtherapie folgte die konventionelle anthrazyklin- und taxanhaltige Chemotherapie ± Carboplatin und die Operation. Insgesamt konnten 13 Patientinnen in diese Studie eingeschlossen werden (n = 10 BRCA1+, n = 3 BRCA2+), wobei sowohl Patientinnen mit HR-positiven als auch HR-negativen Tumoren eingeschlossen wurden. Patientinnen mit HER2-positiven Tumoren waren ausgeschlossen. Alle Patientinnen hatten nach einer zweimonatigen Talazoparibtherapie eine Tumorremission – im Durchschnitt von 78% (Spannweite 30–98%). Talazoparib wurde gut vertragen. Es trat keine Grad-4- und nur eine Grad-3-Toxizität (Neutropenie) auf. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Neutropenien, Anämien und Übelkeit, wobei diese meistens Grad 1 waren. Eine Folgestudie mit einem größeren Patientinnenkollektiv soll nun die pCR-Rate nach einer vier- bis sechsmonatigen alleinigen Talazoparibtherapie untersuchen [2].
Fazit
- Wöchentliches nab-Paclitaxel in der Neoadjuvanz scheint in einem ausgewählten Kollektiv bei akzeptabler Toxizität (v. a. im Hinblick auf eine PNP) relativ hohe Ansprechraten zu erreichen.
- Talazoparib (PARP-Inhibitor) scheint als Monotherapie in der neoadjuvanten Situation bei BRCA-positiven Patientinnen hohe Remissionsraten zu haben bei einer akzeptablen Toxizität.
“Es ist vielversprechend zu sehen, dass wir in der Neoadjuvanz mit chemotherapiefreien Monotherapien (z. B. mittels PARP-Inhibitoren) hohe Remissionsraten erzielen können.” Prof. Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss
Adjuvante Therapie
Pivot et al. stellten Daten zur Frage nach einer sequenziellen oder zeitgleichen Verabreichung von Trastuzumab und taxanhaltiger Chemotherapie in der Adjuvanz bei HER2-positiven Patientinnen dar. Hierzu wurden die Daten der Patientinnen aus den beiden Studien SIGNAL und PHARE ausgewertet. Das gesamte Kollektiv beider Studien umfasste insgesamt 11.728 Patientinnen. Hiervon hatten 5.502 Patientinnen einen HER2-positiven Tumor. Von diesen erhielten 34,5% (1.897/5.502) Trastuzumab sequenziell und 65,5% (3.605/5.502) zeitgleich zur taxanhaltigen Chemotherapie. Beide Gruppen unterschieden sich weder im Hinblick auf das Gesamtüberleben (OS) (HR = 1,01; 95-%-KI: 0,86–1,19) noch bezüglich des krankheitsfreien Überlebens (DFS) signifikant voneinander (HR = 1,08; 95-%-KI 0,96–1,21). Damit konnten Pivot et al. zeigen, dass die sequenzielle Gabe von Trastuzumab, also der Beginn einer Trastuzumabtherapie nach Abschluss der adjuvanten Chemotherapie, ebenso sicher ist wie der Trastuzumabtherapiebeginn zeitgleich mit der taxanhaltigen Chemotherapie [3].
Leider wurden auf dem ESMO-Kongress kaum Daten zur operativen Therapie des Mammakarzinoms vorgestellt. Dennoch soll eine Studie aus Taiwan hier kurz erwähnt werden. Zwar handelt es sich bei dieser Arbeit eher um eine Rarität in der operativen Therapie, aber die Methodik ist innovativ. Kuo et al. präsentierten ein Update ihrer siebenjährigen Erfahrungen zum Thema endoskopisch-assistierter Mammachirurgie. Hierzu erhielten 320 Patientinnen eine endoskopische OP via eine axilläre oder periareoläre Inzision, wobei der Großteil der OPs (85,8%) eine Mastektomie war. Hiervon erhielt wiederum der Großteil der Patientinnen (76%) eine Sofortrekonstruktion mittels Implantateinlage oder autologen gestielten TRAM-Lappens. Aus onkologischer Sicht konnte nahezu immer eine R0-Situation erreicht werden (98,6%). Perioperative Komplikationen traten in 13,2% der Fälle auf und waren zumeist Wundheilungsstörungen. Nach einem durchschnittlichen Follow-up von 31,7 Monaten betrug die Rate an Lokalrezidiven 1% (Fernmetastasen 1,4%, Tod 0,5%) [4].
Fazit
- Der Beginn einer Trastuzumabtherapie nach Abschluss der adjuvanten Chemotherapie ist ebenso sicher wie der Trastuzumabtherapiebeginn zeitgleich mit der taxanhaltigen Chemotherapie.
- Endoskopisch assistierte Brustoperationen scheinen sowohl aus onkologischer als auch kosmetischer Sicht eine sichere Alternative für eine Subgruppe ausgewählter Patientinnen zu sein.
“Studien zu operativen Therapien waren auf dem ESMO-Kongress unterrepräsentiert.” Prof. Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss
Checkpointinhibitoren beim triple-negativen Mammakarzinom
Die Checkpointinhibitoren sind auch für Senologen von zunehmendem Interesse. Bisher gibt es nur wenige Daten zur Anwendung dieser Substanzen beim Mammakarzinom. Auch auf dem ESMO-Kongress wurden keine neuen Ergebnisse zum Stellenwert der Checkpointinhibitoren beim (triple-negativen) Mammakarzinom gezeigt. Loibl et al. haben allerdings eine aktuelle Phase-II-Studie (GeparNuevo) als „Trial in Progress“ präsentiert. Hierbei wird zur taxananthrazyklinhaltigen Chemotherapie bei triple-negativen Mammakarzinomen der zusätzliche Einsatz von MEDI4673 (Durvalumab) geprüft. Bisher war die Chemotherapie nahezu die einzige Therapieoption bei triple-negativen Mammakarzinomen. Inwiefern diese Patientinnen nun von einer Immuntherapie mit dem Anti-PD-L1-Checkpointinhibitor Durvalumab profitieren, soll diese Studie überprüfen. Das Studiendesign der GeparNuevo-Studie zeigt Abb. 01. Nach einer initialen Monotherapie mit Durvalumab (750 mg i. v.) über zwei Wochen wird Durvalumab (1.500 mg i. v. alle vier Wochen) in Kombination zu einer zwölfwöchigen Therapie mit nab-Paclitaxel (125 mg/m²/Woche) gefolgt von vier Zyklen EC verabreicht. Primäres Studienziel ist die pathologisch komplette Remission (pCR). Stratifiziert wird nach dem tumorinfiltrierenden Lymphozyten(TIL)-Status [5].
Fazit
- Das Studiendesign der GeparNuevo-Studie ist interessant. Wie bei einem Großteil der Studien mit Checkpoint Inhibitoren hebt sich nab-Paclitaxel als guter Kombinationspartner hervor, unter anderem weil hierfür keine Steroidbehandlung notwendig ist, die eine Immuntherapie evtl. beeinflussen könnte.
Abb. 01: Studiendesign der GeparNuevo-Studie (modifiziert nach Loibl S et al. Presented at Poster Display, Breast cancer, early stage, ESMO 2016, Copenhagen, abstract 221TiP
[5]).
“Checkpointinhibitoren werden auch beim Mammakarzinom zunehmend eingesetzt. Ob sie jedoch ebenso erfolgreich wie bei anderen Tumorentitäten sein werden, müssen laufende Studien erst noch zeigen.” Prof. Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss
Metastasiertes Mammakarzinom
Ein aus deutscher Sicht interessanter Beitrag waren die finalen Ergebnisse der NABUCCO-Studie, einer nichtinterventionellen Studie (NIS) zum Einsatz von nab-Paclitaxel bei Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom. Interessant war er deswegen, da diese NIS die klinische Routine bzw. den Praxisalltag in Deutschland widerspiegelt. Insgesamt konnten Potthoff et al. die Daten von 697 Patientinnen vorstellen. Das Durchschnittsalter der Patientinnen betrug 62,3 Jahre. 60,1% der Patientinnen hatten vorab eine taxanhaltige Chemotherapie erhalten. Primäres Studienziel war die Zeit bis zur Tumorprogression (TTP) unter einer nab-Paclitaxeltherapie, welche im Durchschnitt 5,9 Monate betrug, jedoch abhängig von der Anzahl der Therapielinien war (1. Linie 7,1 Monate, 2. Linie 6,0 Monate, 3. Linie 5,6 Monate und ≥ 4. Linie 5,2 Monate) (siehe Tab. 01). Die durchschnittliche Ansprechrate (ORR) betrug 37,2 %, wobei diese in der Erstlinientherapie 46,1%, 2. Linie 32,0%, 3. Linie 31,9% und ≥ 4. Linie 29,0% betrug. Im Hinblick auf die Nebenwirkungen sei ein besonderer Blick auf die sensorische Polyneuropathie (PNP) gerichtet, welche in diesem Kollektiv in Form einer Grad-1/2-PNP bei 35% der Fälle und in Form einer Grad-3-/4PNP bei 4,3% der Fälle auftrat. Diese Daten aus der klinischen Praxis zeigen, dass hierzulande insbesondere Patientinnen mit einem ECOG 0–1 nach einer taxanhaltigen Vortherapie und vor allem in einer wöchentlichen Applikation nab-Paclitaxel erhalten. Die dargestellten Effektivitätsdaten bestätigen die Ergebnisse der bekannten Zulassungsstudie [6].
Tab. 01: Wirksamkeit von nab-Paclitaxel abhängig von der Anzahl der Therapielinien [3]).
Wenn wir bei Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom eine Chemotherapie in Betracht ziehen, spielt für die Entscheidung zur Therapie das Alter eine wesentliche Rolle. Steger et al. präsentierten jetzt interessante Daten aus Österreich zu einer Studie, in der sie die Therapieergebnisse mit nab-Paclitaxel im Hinblick auf das onkologische Ansprechen und die Verträglichkeit bei jüngeren Patientinnen (< 70 Jahre) mit dem bei älteren Patientinnen (≥ 70 Jahre) verglichen haben. Von den 203 Patientinnen in dieser NIS waren 17% ≥ 70 Jahre. Die Verträglichkeit in dem älteren Kollektiv war analog zum jüngeren Kollektiv. Es konnten im Hinblick auf die Sicherheit keine neuen Ereignisse festgestellt werden. Damit scheinen auch die älteren Patientinnen ohne zusätzliche Nebenwirkungen von der nab-Paclitaxelgabe zu profitieren [7].
Bleiben wir bei den „Real-Life-real life Daten“ der nichtinterventionellen Studien, blicken jedoch in die USA. Pelletier et al. haben Daten zur Taxantherapie in der 2. Linie untersucht und verglichen dabei die Wirksamkeit von nab-Paclitaxel mit Paclitaxel. Die Daten von 411 Patientinnen konnten hierfür retrospektiv ausgewertet werden (109 nab-Paclitaxel vs. 302 Paclitaxel). Primäres Studienziel waren die Zeit bis zur Therapieunterbrechung und die Zeit bis zur nächsten Therapie. Während der nab-Paclitaxeltherapie zeigte sich eine signifikant längere Zeit bis zur Behandlungsunterbrechung im Vergleich zur Paclitaxeltherapie (4,5 vs. 2,8 Monate, p < 0,001). Auch zeigte die Studie einen Trend zu einer längeren Zeit bis zur nächsten Therapie (5,9 vs. 4,2 Monate, p = 0,014) nach einer nab-Paclitaxeltherapie in der 2. Linie [8].
Die gleiche Arbeitsgruppe präsentierte analog zur oben dargestellten Studie auch Daten zu einer Therapie mit nab-Paclitaxel in der 2. Linie im Vergleich zu Eribulin. Sowohl bezüglich der Zeit bis zur Behandlungsunterbrechung (4,0 vs. 3,1 Monate, p = 0,507) als auch der Zeit bis zur nächsten Therapie (6,0 vs. 4,7 Monate, p = 0,759) konnte zwar kein signifikanter Unterschied zwischen nab-Paclitaxel und Eribulin gesichtet werden, allerdings ein positiver Trend im Hinblick auf beide Parameter für nab-Paclitaxel.[9] Es ist jedoch anzumerken, dass es sich insgesamt um ein nur kleines Studienkollektiv von 176 Patientinnen gehandelt hat, und dies evtl. die fehlende Signifikanz der Ergebnisse erklärt. Inwiefern jedoch diese Daten aus der Versorgungsforschung der USA hierher übertragbar sind, muss kritisch überlegt werden.
Zu guter Letzt eines der Highlights aus senologischer Sicht auf dem ESMO-Kongress: die Präsentation der ersten Ergebnisse der Phase-III-Studie (Monaleesa-2). Darin haben postmenopausale Patientinnen mit HR+, HER2-, metastasiertem Mammakarzinom als Erstlinientherapie den selektiven Inhibitor der cyclinabhängigen Kinasen 4 und 6 (CDK 4/6) Ribociclib in Kombination mit Letrozol erhalten. Der primäre Endpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS), welcher vorzeitig erreicht worden ist. Das mediane PFS lag im Kontrollarm (Placebo + Letrozol) im Durchschnitt bei 14,7 Monaten und wurde im Prüfarm (Ribociclib + Letrozol) noch nicht erreicht (siehe Abb. 02). Ebenso unterschieden sich die Gesamtansprechraten (ORR) signifikant voneinander (41% im Prüfarm vs. 28% im Kontrollarm, p = 0,000155). Diese Ergebnisse ließen sich in nahezu allen Subgruppen nachweisen. Die häufigsten Grad-3/4-Toxizitäten unter Ribociclib waren Neutropenien und Leukopenien [10].
Abb. 02: Progressionsfreies Überleben bei postmenopausalen Frauen mit fortgeschrittenem HR-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom unter Therapie mit Ribociclib in Kombination mit Letrozol im Vergleich zu einer Letrozolmonotherapie (Monaleesa-Studie). Presented at Presidential Symposium, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract LBA1_PR
[10]).
“Mittels CDK4/6-Inhibitoren erweitern wir potent das Spektrum der Therapieoptionen in der metastasierten Situation.” Prof. Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss
Fazit
- Es wurden zahlreiche „Real-Life-Daten“ zum Einsatz von nab-Paclitaxel in der metastasierten Situation präsentiert. Alle bestätigen neben dem onkologisch exzellenten Ansprechen auch die bekannt gute Verträglichkeit.
- Der CDK4/6-Inhibitor Ribociclib in Kombination mit Letrozol scheint sich bei hohen Ansprechraten sehr positiv auf das progressionsfreie Überleben auszuwirken.
Quellen
- Nagayama A et al. Evaluation of neoadjuvant weekly nanoparticle albumin-bound paclitaxel for HER2-negative breast cancer. Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 296P.
- Litton JK et al. A pilot study of neoadjuvant talazoparib for early-stage breast cancer patients with a BRCA mutation. Poster Discussion session, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 153PD.
- Pivot X et al. Superimposable outcomes for sequential and concomitant administration of adjuvant trastuzumab in HER2-positive breast cancer: Results from the SIGNAL/PHARE prospective cohort. Proffered Paper session, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 144O.
- Kuo Y et al. Endoscopy-assisted breast surgery for breast cancer: updated results from study conducted by the Taiwan Endoscopic Breast Surgery Cooperative Group. Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 159P.
- Loibl S et al. A randomized phase II study to investigate the addition of PD-L1 antibody MEDI4673 (durvalumab) to a taxane-anthracycline containing chemotherapy in triple negative breast cancer (GeparNuevo). Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 221TiP.
- Potthoff K et al. Efficacy and safety of nab-paclitaxel in patients with metastatic breast cancer: final results of the non-interventional study NABUCCO. Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 236P.
- Steger G et al. Safety and effectiveness of nab-paclitaxel in young and elderly patients with metastatic breast cancer: a prospective, multicenter non-interventional study. Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 241P.
- Pelletier C et al. Real-world comparative effectiveness analysis of second-line (2L) nab-paclitaxel (nab-P) vs paclitaxel (Pac) in patients (Pts) with metastatic breast cancer (MBC). Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 1029P.
- Parisi M et al. Real-world comparative effectiveness analysis of second-line (2L) nab-paclitaxel (nab-P) vs eribulin (Erib) in patients (Pts) with metastatic breast cancer (MBC). Poster Display, ESMO Congress 2016, Copenhagen, abstract 1030P.
- Hortobagyi GN et al. Ribociclib as First-Line Therapy for HR-Positive, Advanced Breast Cancer. N Engl J Med 2016.
- Bildnachweis: „Little Mermaid in Copenhagen, Denmark”: © Sergii Figurnyi/Fotolia; "Park and Palace Frederiksborg Slot, palace in Hillerod": © Arndale/Fotolia